Was eine Befragung von 590 pädagogischen Fachkräften und Leitungen für Kita-Träger bedeutet – und wie Sie Musik vom Engagement Einzelner zu einem echten Profilbaustein machen:
Worum geht es in der Kita-Studie?
Was macht eine Kita für pädagogische Fachkräfte attraktiv – und welche Rolle spielt Musik dabei? Genau das wollten wir wissen. In unserer Hauptbefragung haben 590 pädagogische Fachkräfte und Leitungen beantwortet, welche Bedeutung Musik in ihrem Arbeitsalltag hat und wie sie mit Arbeitszufriedenheit, Verbundenheit und der Attraktivität ihrer Einrichtung als Arbeitgeber zusammenhängt.
Weil diese Zielgruppe dem Thema Musik naturgemäß nahesteht, haben wir zentrale Fragen zusätzlich über den externen Verteiler von „spielen und lernen" (101 Teilnehmende) gespiegelt. Diese Vergleichsbefragung ist stark leitungslastig und damit kein neutraler Querschnitt – sie dient als Robustheits-Check. Beide Befragungen sind praxisnah, aber nicht repräsentativ für alle Kitas in Deutschland.

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick

- 94 % – Musik ist den Fachkräften persönlich wichtig
- 29 % – erleben Musik in ihrer Kita als fest verankert
- 71 % – sagen: Musik hängt zu stark am Engagement Einzelner
- 32 % – erleben sichtbaren Rückhalt durch ihren Träger
- 76 % – finden: Eine Kita mit Musik wirkt attraktiver als Arbeitgeber
- 62 % – sagen: Musik spielt bei der Arbeitgeberwahl eine (sehr) große Rolle
Musik ist wichtig – hängt aber zu oft am Zufall
Die Befragung zeigt eine klare Lücke: Musik hat für fast alle Fachkräfte eine hohe Bedeutung, ist im Alltag aber selten strukturell abgesichert. 94 % ist Musik persönlich wichtig – doch nur 29 % erleben sie in ihrer Einrichtung als wirklich verankert. Stattdessen hängt sie zu oft am Engagement Einzelner: 71 % sagen das ausdrücklich. Und nur 32 % erleben einen sichtbaren Rückhalt durch ihren Träger.
Die Motivation ist also da – 86 % setzen Musik gerne ein oder würden es gerne tun, wünschen sich aber mehr Ideen oder Sicherheit. Was häufig fehlt, sind die Rahmenbedingungen: praxistaugliche Materialien, Fortbildungen, Ausstattung, Rückhalt durch Leitung und Träger und eine klare Verankerung im pädagogischen Konzept.

Genau hier liegt die Chance für Träger: Wenn Musik strukturell unterstützt wird, hängt sie nicht mehr am Zufall – sondern wird zu einem verlässlichen Baustein für pädagogische Qualität, Teamkultur und Arbeitgeberprofil.
Musik und Mitarbeiterbindung gehen Hand in Hand
Besonders aufschlussreich wird es, wenn man Kitas mit viel Musik und Kitas mit wenig Musik vergleicht. Dort, wo Musik fest im Alltag verankert ist, sind die Fachkräfte spürbar zufriedener, fühlen sich stärker verbunden und wollen häufiger bleiben.

Wichtig zur Einordnung: Das ist ein Zusammenhang, keine Ursache – Musik geht mit zufriedeneren, stärker gebundenen Teams Hand in Hand. Für Träger ist das ein starkes Signal: Wer in musikalische Bildung investiert, investiert zugleich in das Klima und die Bindung im Team.
Was eine Kita als Arbeitgeber attraktiv macht
Musik wirkt nicht nur nach innen, sondern auch nach außen – auf das Bild der Einrichtung als Arbeitgeber. 76 % der Befragten finden eine Kita mit hohem Stellenwert von Musik als Arbeitgeber attraktiver. 81 % werten Fortbildungen und Materialien für Musik als Zeichen eines attraktiven Arbeitgebers, und 80 % sagen: Eine gute Ausstattung zeigt, dass der Träger die pädagogische Arbeit ernst nimmt. Für 62 % würde Musik bei der Wahl eines neuen Arbeitgebers sogar eine (sehr) große Rolle spielen.

Wer musikalische Bildung sichtbar unterstützt, sendet ein Signal an Fachkräfte: Diese Einrichtung investiert in pädagogische Qualität, in die Entwicklung des Teams und in einen lebendigen Kita-Alltag.
Das wünschen sich Fachkräfte von ihren Trägern
Die Befragten benennen sehr konkrete Hebel, mit denen Träger Musik im Alltag stärken können:

- mehr praxistaugliche Materialien – 48 %
- bessere Ausstattung mit Instrumenten – 46 %
- mehr Fortbildungen ermöglichen – 45 %
- feste musikalische Rituale im Alltag fördern – 36 %
- Musik stärker im pädagogischen Konzept verankern – 34 %
- digitale Angebote und Lieddatenbanken bereitstellen – 24 %
Die gute Nachricht: Das sind keine abstrakten Konzepte, sondern konkrete Maßnahmen. Träger können direkt ansetzen und ihre Einrichtungen Schritt für Schritt dabei unterstützen, Musik leichter und selbstverständlicher in den Alltag zu holen.
Was Fachkräfte ihren Trägern sagen
In den offenen Antworten wird deutlich, wie viel Musik im Kita-Alltag bedeutet:

Original-Aussagen aus der Befragung, anonymisiert
Bestätigt sich das auch außerhalb unseres Verteilers?
Ein naheliegender Einwand: Wer die Angebote von „Musik in der Kita“ kennt, bringt vermutlich eine besondere Nähe zum Thema mit. Deshalb haben wir zentrale Fragen zusätzlich extern über „spielen und lernen“ gestellt. Das Ergebnis: Auch dort bleibt Musik relevant. 91 % ist Musik im Kita-Alltag wichtig, 64 % finden eine Kita mit Musik als Arbeitgeber attraktiver, und 53 % sagen, dass Musik bei der Arbeitgeberwahl eine große Rolle spielen würde.
Dass dort mehr Befragte Musik als „verankert“ erleben (46 % gegenüber 29 %), lässt sich vor allem mit dem hohen Anteil an Leitungen in dieser Stichprobe erklären. Die zentralen Tendenzen der Hauptbefragung bestätigen sich also auch in einer zweiten, unabhängigen Gruppe.
Es geht um mehr als Wechselabsicht
Die akute Wechselbereitschaft ist in beiden Befragungen niedrig: 72 % der Fachkräfte halten es für unwahrscheinlich, ihre Einrichtung in den nächsten zwölf Monaten zu verlassen (extern sogar 85 %). Musik ist deshalb kein kurzfristiges Mittel gegen Kündigungen – und sollte auch nicht so dargestellt werden. Die saubere Einordnung lautet: Musik ist ein Baustein für Arbeitgeberattraktivität, Bindung, Einrichtungskultur und pädagogisches Profil – langfristig und nachhaltig.
So unterstützt „Musik in der Kita“ Träger und Einrichtungen
Der Lugert Verlag hilft Kita-Trägern und Teams, Musik praxisnah und nachhaltig zu stärken – auch ohne große musikalische Vorerfahrung.
Unsere Zeitschrift liefert immer wieder aktuelle Ideen zum Singen, Bewegen und Musizieren.
Spielend leicht kommt so mehr Musik in den Kita-Alltag.
Beim Präsenz-Kongress bringen praxisnahe Workshops von führenden Expert*innen, inspirierende Ideen und jede Menge neue Impulse für die tägliche Arbeit.
In unseren kostenlosen Live-Webinaren gibt es regelmäßig frische Impulse für die musikalische Arbeit in der Kita – inklusive Mediathek zum Nachschauen.
Aufgrund der vielen Vorteile von Musik für (Klein-)Kinder gelten für uns 12 wichtige Prinzipien für mehr Musik in der Kita:
Mit dem „Musik in der Kita“-Siegel machen Sie Ihre musikalische Arbeit zum Aushängeschild.
– für Eltern, Ihr Kollegium und die Öffentlichkeit.
- Zeitschrift „Musik in der Kita“ – direkt einsetzbare Ideen zum Singen, Bewegen und Musizieren.
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So wird Musik vom Einzelengagement zur gemeinsamen Stärke Ihrer Einrichtungen.
Tiefer einsteigen: Kostenloses Webinar für Kita-Träger am 22. Juni
Was bedeuten diese Ergebnisse konkret für Ihre Einrichtungen? In unserem kostenlosen Webinar für Kita-Träger stellen wir die wichtigsten Befunde vor und zeigen, wie Sie Musik gezielt und praxisnah stärken.
Nächster Termin: 22. Juni 2026 (oder jederzeit als Aufzeichnung ansehen)
Im Webinar erfahren Sie:
- welche Rolle Musik für pädagogische Fachkräfte im Arbeitsalltag spielt
- warum Musik ein Pluspunkt für Arbeitgeberattraktivität sein kann
- welche Unterstützung sich Fachkräfte konkret wünschen
- wie Musik vom Engagement Einzelner zu einem sichtbaren Profilbaustein wird

Musik strategisch stärken – für Fachkräfte, Kinder und Ihr Profil
Die Studie zeigt: Musik hat für pädagogische Fachkräfte eine hohe Bedeutung – und für Träger die Chance, pädagogische Qualität, Teamkultur und Arbeitgeberattraktivität miteinander zu verbinden. Nutzen Sie die Ergebnisse als Impuls für Ihre Einrichtungen.
Kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren
Telefon:
+49 (0)4133/22 44 211
Montag bin Donnerstag: 8 bis 16.30 Uhr
Freitag: 8 bis 14 Uhr
E-Mail:
info@lugert-verlag.de
Post:
Lugert Verlag GmbH & Co. KG
Hauptstr. 18
21447 Handorf
Häufige Fragen zur Kita-Studie
Warum ist Musik in der Kita wichtig?
Für 94 % der befragten Fachkräfte ist Musik persönlich wichtig. Sie fördert Sprache, Bewegung, soziale Bindung und Selbstwirksamkeit – und prägt die Atmosphäre und Teamkultur einer Einrichtung. In der Befragung geht ein hoher Stellenwert von Musik mit zufriedeneren und stärker gebundenen Fachkräften Hand in Hand.
Wie können Kita-Träger Fachkräfte binden?
Die Studie zeigt konkrete Hebel: praxistaugliche Materialien (48 %), bessere Instrumenten-Ausstattung (46 %) und mehr Fortbildungen (45 %). Wer Musik sichtbar unterstützt, stärkt zugleich Zufriedenheit, Verbundenheit und das Arbeitgeberprofil.
Was macht eine Kita als Arbeitgeber attraktiv?
76 % der Befragten finden eine Kita mit hohem Stellenwert von Musik als Arbeitgeber attraktiver. Fortbildungen, Materialien und eine gute Ausstattung gelten als Zeichen dafür, dass ein Träger pädagogische Qualität ernst nimmt.
Wie viele Personen wurden befragt – und ist die Studie repräsentativ?
An der Hauptbefragung nahmen 590 pädagogische Fachkräfte und Leitungen teil, ergänzt um 101 externe Teilnehmende über „spielen und lernen". Die Ergebnisse sind praxisnah, aber nicht repräsentativ für alle Kitas in Deutschland.
Wie können Träger Musik dauerhaft in der Kita verankern?
Indem Musik nicht vom Engagement Einzelner abhängt, sondern strukturell abgesichert wird – durch Materialien, Fortbildungen, Ausstattung, Rückhalt durch Leitung und Träger sowie eine klare Verankerung im pädagogischen Konzept.
Unsere Überzeugung: Mehr Musik in der Kita
Aufgrund der vielen Vorteile von Musik für (Klein-)Kinder ist es uns besonders wichtig, dass musikalische Angebote für Kinder in der Kita eine große Rolle spielen und in den Alltag integriert werden können.
Für uns gelten deswegen 12 wichtige Prinzipien für mehr Musik in der Kita: Wir haben Ihnen alle Prinzipien und die Kreis-Grafik in einem PDF-Dokument zusammengestellt. Dies können Sie einfach herunterladen und natürlich auch in der Kita (zum Beispiel am Elternaushang) aufhängen.
Hier geht es direkt zum PDF „12 Prinzipien für mehr Musik in der Kita“ (inklusive Kreis-Grafik)






